KVM vs. OpenVZ vs. Xen - Erläuterung der Virtualisierung

von Olivia Hefner
virtualization server

Es gibt eine Vielzahl von Virtualisierungstechnologien auf dem Markt, wie z. B. OpenVZ, Kernel-based Virtual Machine (KVM) und Xen. Vielleicht sind Sie auf diese Technologien aufmerksam geworden, als Sie versucht haben, eine Virtueller Privater Server (VPS). Wenn dies der Fall ist, sollten Sie den folgenden Leitfaden zum Vergleich von KVM, OpenVZ und Xen heranziehen, um zu entscheiden, welche Option am besten für Ihre Anforderungen geeignet ist.

In diesem Artikel werden die Virtualisierungstechnologien OpenVZ, Xen und KVM verglichen und gegenübergestellt. Sehen Sie sich die verschiedenen Implementierungsmöglichkeiten für jede dieser Technologien an.

Was ist KVM (Kernel-based Virtual Machine)?

KVM (Kernel-based Virtual Machine) ist eine Art von Virtualisierungssoftware, mit der Sie mehrere isolierte virtuelle Maschinen auf einem einzigen physischen Server erstellen und ausführen können. Jede virtuelle Maschine führt ihre eigene Kopie eines Betriebssystems und von Anwendungen aus. KVM ist eine freie und quelloffene Software, die unter der GNU General Public License (GPL) veröffentlicht wird.

KVM ist eine vollständige Hardware-Virtualisierung, Sie können praktisch jedes Betriebssystem als Gast ausführen, BSD, Windows und Linux sowie den Virtio-Treiber, der Sie auf eine Stufe mit der nativen Leistung stellt. Einige Open-Source-Projekte haben nicht mehr als das Dreifache des Kapazitätsabfalls zwischen nativen und virtuellen Hardware-Einstellungen nachgewiesen.

Es ermöglicht die Installation über drei Arten der Installation: Von ISO, nach Vorlage und manuell. Es unterstützt die richtige Partitionierung der Privatsphäre. Bei starker Belastung kann es zu einer spürbaren IO-Verzögerung kommen, die zu Problemen zwischen Gast- und Host-Betriebssystem führt. Jeder Gast (VM) läuft als eigener Prozess auf dem Host-Knoten. Dies ist eine praktische Option, um bei Bedarf festzustellen, welcher Gast Probleme verursacht.

Da KVM ein inhärentes Merkmal der meisten modernen Kernel ist, bietet es Geschwindigkeitsvorteile gegenüber anderen virtuellen Kernel-Technologien und ist in einigen Fällen noch jung und in aktiver Entwicklung. KVM ist die erste Wahl für viele Benutzer aufgrund seiner großen Leistung und Vielseitigkeit, obwohl es nicht ganz so stabil ist wie sein Konkurrent Xen.

Was ist der Xen-Hypervisor?

Xen ist eine Art von Virtualisierungssoftware, die die Erstellung mehrerer virtueller Maschinen auf einem einzigen physischen Server ermöglicht. Diese virtuellen Maschinen können ihre eigenen unabhängigen Betriebssysteme und Anwendungen ausführen, was Xen zu einem idealen Werkzeug für die Konsolidierung von Servern und die Verbesserung der Serverauslastung macht. Xen ist eine Open-Source-Software, die unter der GNU General Public License veröffentlicht wird, und wird von einer Vielzahl von Anbietern wie Citrix, Red Hat und Oracle unterstützt. Die Xen-Software gibt es in zwei Varianten: PV (Paravirtualisierung) und HVM (vollständige Hardwarevirtualisierung).

Im Vergleich zur Virtualisierung durch KVM bietet Xen HVM eine scheinbar bessere Linux-basierte Dekompilierung für Linux, da die PV-Treiber seit etwa 2006 standardmäßig verfügbar sind, so dass Sie nur die Virtio-Treiber für einen Leistungsschub installieren müssen. Unter Windows ist dies mit den Xen-PV-Treibern nicht möglich, selbst wenn einige der Unzulänglichkeiten bis zu einem gewissen Grad überwunden werden.

Xen ist schon recht alt und ausgereift und genießt daher ein hohes Maß an Vertrauen bei seinen Benutzern. Xen-Server verfügen in der Regel über vordefinierte Ram- und CPU-Kerne sowie über den Xen-Hypervisor, so dass die Stabilität durch bestimmte Elemente beeinträchtigt wird, die Gäste nicht sehen können.

Was ist OpenVZ?

OpenVZ ist eine Open-Source-Virtualisierungsplattform, mit der Benutzer mehrere isolierte Linux-Container (vz) auf einem einzigen physischen Server erstellen und ausführen können. Container ähneln virtuellen Maschinen, verwenden aber einen gemeinsamen Kernel und sind schlanker, was sie ideal für das Hosting mehrerer Anwendungen auf einem einzigen Server macht. OpenVZ kann auch zur Senkung der Hardwarekosten beitragen, da es den Benutzern ermöglicht, mehrere Server auf einem einzigen zu konsolidieren.

OpenVZ wird in der Hosting-Branche aufgrund seiner schnellen und hohen Einsatzdichte hoch geschätzt, da der Kernel zusammen mit Bandbreite, Ram, Festplatte und CPU mit den Gästen geteilt wird, wobei fast keine Partitionierung zwischen Gast und Host stattfindet. Dies liegt daran, dass fast kein Datentransfer zwischen Gast und Host stattfindet.

Bei OpenVZ handelt es sich nicht um ein Virtualisierungsprogramm, sondern vielmehr um eine Containerisierungstechnik. OpenVZ verwendet einen Kernel, der ein stabiles Linux ist und nur einen Kernel betreibt. Der Nachteil dieses Ansatzes ist jedoch, dass es sich um einen einzigen Kernel handelt. Der gemeinsam genutzte Kernel von OpenVZ erlaubt es dem Benutzer nicht, ihn zu konfigurieren oder zusätzliche Module hinzuzufügen.

Schlussfolgerung

KVM bietet einen soliden Schutz der Privatsphäre, da die Daten in der Regel vor anderen Benutzern abgeschirmt werden. Darüber hinaus kann jeder beliebige Kernel ausgeführt werden, allerdings mit den entsprechenden Einschränkungen. So ist KVM nicht nur auf den Linux-Kernel beschränkt, der im Stammverzeichnis des Systems installiert ist. KVM ist auch in der Lage, andere x86-Betriebssysteme auszuführen (z. B. Windows und BSD). Dies spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.

Welche Virtualisierungstechnologie ist auf WebCare360’s Offshore VPS eingerichtet?

WebCare360 Offshore VPS stützen sich auf eine KVM-Virtualisierungs-Engine, die KVM-fähig ist und von QEMU unterstützt wird, und ermöglichen den Benutzern den Zugriff auf die verschiedenen Hardware-Virtualisierungsfunktionen des Prozessors über das Gastbetriebssystem. Wenn diese Funktion dieselbe ist wie auf dem Zielsystem, kann QEMU auf KVM-spezifische Funktionen wie z. B. Geschwindigkeitssteigerungen zugreifen.

 

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